Es gibt nicht den einen richtigen Weg, um Wörter zu lernen. Vielmehr ist es sehr wichtig, verschiedene Strategien zum Wortschatzlernen auszuprobieren, denn Lernen ist individuell. Nur so kannst du herausfinden, welche Methoden wirklich zu dir passen.
In diesem Artikel stellen wir dir die besten Strategien vor. Probiere sie aus, kombiniere sie miteinander und finde deinen eigenen Weg, neue Wörter zu lernen.
1. Teste dich selbst – statt nur zu wiederholen.
Statt eine Wortliste nur zu lesen oder auswendig zu lernen, solltest du neue Wörter immer wieder aktiv aus dem Kopf abrufen.
Wenn du neue deutsche Wörter wirklich dauerhaft behalten willst, ist es hilfreich, deine Lernzeit nicht nur als „Lernzeit“, sondern als Testzeit zu sehen. Dein Gehirn speichert Wörter nämlich nicht am besten, wenn du sie hundertmal anschaust, sondern dann, wenn du sie immer wieder ohne Hilfe aus dem Gedächtnis abrufen musst.
Nicht nur einprägen – sondern abrufen, abrufen, abrufen.
So kannst du das ganz praktisch umsetzen
2. Lerne mit allen Sinnen, nicht nur mit Augen und Ohren

Du merkst dir Wörter viel besser, wenn dein Gehirn ein Wort nicht nur hört und liest, sondern es zusätzlich mit Bewegung und Bildern verbindet.
Statt also nur auf eine Vokabelliste zu schauen, kannst du zum Beispiel…
So bekommt dein Gehirn mehrere Signale gleichzeitig: Hören, Sehen, Bewegung und Gefühl. Diese Informationen verstärken sich gegenseitig – und das Wort bleibt viel eher im Langzeitgedächtnis, als wenn du nur still über dem Heft sitzt.
Das gilt auch für kreative Lernformen wie Lieder, Reime, Gedichte oder kleine Rollenspiele.
3. Lerne Wörter im echten Kontext
Statt Vokabeln isoliert zu lernen (zum Beispiel als Liste im Heft), lernst du sie in konkreten Situationen, die du wirklich erlebst: in der Küche, im Supermarkt, in der Straßenbahn, auf dem Weihnachtsmarkt, im Bad, am Schreibtisch usw.
Das kannst du besonders gut mit den DeutschOK-Videos auf Instagram und TikTok üben, denn dort werden Wörter direkt im Alltag gezeigt und verwendet.
So kannst du das ganz praktisch umsetzen
Wiederhole sie an einem anderen Tag kurz
So lernst du Wortschatz lebendig, sinnvoll und nachhaltig – und nicht nur für den Moment, sondern für echte Gespräche.
4. Wort + eigener Satz
Nur das Wort zu kennen reicht oft nicht, dein Gehirn möchte eigene Beispiele.
So geht’s:
5. Wörter in Chunks lernen, nicht einzeln
Nicht nur einzelne Wörter, sondern fertige Kollokationen lernen:
Und vergiss nicht: Du musst Wörter und Redemittel immer wieder in Texten, Filmen, beim Hören und beim Sprechen begegnen. Nur dann hat dein Gehirn möglichst viele Berührungspunkte mit dem Wort und bildet jedes Mal neue Verbindungen. Das hilft dabei, die Wörter von passivem Wissen in aktive Nutzung zu bringen.
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